Bodenprojekt in Ljubljana gestartet

Das alpenweite EU-Projekt „Links4Soils“ will den Schutz der Böden vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt in Tirol.

Ende Mai wurde in Ljubljana das neue, von der EU kofinanziertes, Projekt zum Thema „Alpenböden“ präsentiert: Links4Soils. Drei der zehn Projektpartner kommen aus Tirol: das Amt der Tiroler Landesregierung mit der Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen und der Abteilung Forstplanung, die Universität Innsbruck mit dem Institut für Geografie und das Klimabündnis Tirol. Gemeinsam sollen Maßnahmen für nachhaltiges Bodenmanagement in Gemeinden entwickelt werden.

„Alpine Böden erbringen lebenswichtige Leistungen für uns Menschen, wie zum Beispiel den Schutz vor Hochwasser oder Erdrutschen, die Reinigung des Wassers, aber auch das Speichern von Kohlenstoff. Leider werden diese Dienstleistungen des Bodens häufig nicht gewürdigt und immer mehr wertvolle Fläche versiegelt. Unser Projekt soll dieses Defizit ausgleichen, indem die Ziele des Bodenschutzprotokolls der Alpenkonvention in die Praxis umgesetzt werden“ berichtet Dagmar Rubatscher vom Klimabündnis Tirol. Hierzulande werden dafür konkrete Maßnahmen, wie ein Boden-Check oder eine Bodenfunktionsbewertung für Gemeinden vorbereitet. Anhand von Pilot-Gemeinden werden Handlungsmöglichkeiten zum Bodenschutz erprobt. Bisher sind die Gemeinden Prägraten in Osttirol, Volders, Reith bei Seefeld und Wildermieming am Projekt beteiligt.   

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