Hypo Tirol tritt Klimabündnis Tirol bei

Am 23. Mai 2022 nahm Johannes Haid, Vorstand der Hypo Tirol, gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsbeauftragten, Rafaela Hosp, offiziell die Mitgliedsurkunde des Klimabündnis Tirol von Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe und Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger entgegen. Mit diesem symbolischen Akt ist die Zentrale der Landesbank nun als erstes Tiroler Finanzinstitut offizieller Partner des größten kommunalen Klimaschutznetzwerks Österreichs und Botschafterin für einen nachhaltigen Wirtschaftsstil.

© Hypo Tirol

Nachhaltig erfolgreich. Erfolgreich nachhaltig.

Wie jeder Anwärter durchlief die Hypo Tirol das strukturierte Aufnahmeverfahren, in dem ökologische und soziale Aspekte analysiert und geprüft wurde, inwieweit Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur und -struktur verankert ist. Basierend auf einem ausführlichen Ergebnisbericht wurde ein Maßnahmenkatalog zusammengestellt, woraus wiederum konkrete Umsetzungsziele für die nächsten fünf Jahre erarbeitet wurden. In einem regelmäßigen Evaluierungsverfahren wird die Zielerreichung gemonitort und weiterentwickelt.

„Wir haben uns in den letzten Jahren sehr konsequent der Nachhaltigkeit gewidmet, Bewusstseinsbildung betrieben, Rahmenbedingungen geschaffen und Initiativen gesetzt, um jene Potenziale zu nutzen, die sich uns als Finanzdienstleistungsunternehmen und Arbeitgeber bieten“, erklärt Hosp und freut sich auf eine strategische Begleitung sowie das gemeinsame Erarbeiten von gezielten Maßnahmen und Projekten.

© Hypo Tirol

v.l.n.r.: Mag. Anabel Heger (Klimabündnis Tirol), Ingrid Felipe (LH Stellvertreterin und Klimabündnis Obfrau), Mag. Johannes Haid (Vorstand Hypo Tirol), Mag. Rafaela Hosp (Nachhaltigkeitsbeauftragte Hypo Tirol), Andrä Stigger (Geschäftsführung Klimabündnis Tirol)

„Für uns als Bank des Landes Tirol ist der Beitritt zum Klimabündnis Tirol ein Meilenstein mit dem wir bekräftigen, wie wichtig uns ein bewusster Umgang mit Ressourcen, soziale Verantwortung und eine nachhaltige Unternehmensführung sind“, zeigt sich Vorstand Haid zufrieden mit dem eingeschlagenen Weg. Und auch die Landeshauptmann-Stellvertreterin und Klimabündnis Obfrau Ingrid Felipe schließt sich an: „Es freut mich, dass sich die Hypo Tirol Landesbank unserem Klimabündnis-Netzwerk anschließt und somit Nachhaltigkeit zu einem integralen Bestandteil des Unternehmensleitbildes macht. Die Hypo Tirol setzt sich damit als Unternehmen und Arbeitgeber das Ziel, ihren Betrieb schrittweise ressourcenschonender, energieeffizienter, klimafreundlicher und damit insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Die Hypo als Tiroler Landesbank hat zudem eine über das Unternehmen hinauswirkende Vorbildwirkung, um auch andere Tiroler Unternehmen von dem eingeschlagenen Weg zu überzeugen.“

Über das Klimabündnis Tirol

Der Verein Klimabündnis Tirol ist Teil des größten kommunalen Klimaschutz-Netzwerks Europas. Die globale Partnerschaft verbindet mehr als 1.700 Gemeinden aus 27 Ländern in Europa mit Indigenen Organisationen des Amazonas-Regenwalds. In Österreich haben sich über 1000 Gemeinden und Betriebe sowie über 600 Bildungseinrichtungen dem Klimabündnis angeschlossen. In Tirol sind das Land Tirol sowie 80 Gemeinden, 72 Betriebe und 51 Bildungseinrichtungen dem Klimabündnis beigetreten und haben sich zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen und zum Schutz des Regenwalds verpflichtet. Mit Projekten, Umweltbildung und Veranstaltungen setzt sich das Klimabündnis Tirol für umweltfreundliche Mobilität, einen nachhaltigen Lebensstil und eine klimagerechte Welt ein.

Landesbank unterstützt Initiative Klimafitter Bergwald

Dass Umwelt- und Klimaschutz nicht ausschließlich das Vermeiden von schädlichem Verhalten bedeutet, sondern auch aktives Tun verlangt, bewies eine hochranginge Delegation der Hypo Tirol vor kurzem bei einer Aufforst-Aktion. Das Vorstands-Trio der Landesbank pflanzte im Rahmen der Initiative Klimafitter Bergwald oberhalb von Völs zwei Mischwaldinseln mit insgesamt 55 Setzlingen.
Denn speziell die heimischen Nadelwälder unter 1000 m Seehöhe sind durch die Auswirkungen der Erderwärmung stark gefährdet. Mischwälder hingegen sind durch unterschiedliche Baumarten deutlich widerstandsfähiger gegen Trockenheit, Schädlinge und Wetterextreme als Monokulturen.

„Die Initiative Klimafitter Bergwald zu unterstützen, ist mir ein persönliches Anliegen. Schließlich liegen auch meine Wurzeln in der Land- und Forstwirtschaft. Alles dafür zu tun, unsere Wälder für die nächsten Generationen zu sichern, ist deshalb weit mehr als eine Verpflichtung – es ist eine Herzensangelegenheit“, zeigt sich Vorstandsvorsitzender Johann Peter Hörtnagl persönlich begeistert von der Aktion. Und Vertriebsvorstand Johannes Haid hakt ein: „Als Landesbank waren, sind und bleiben wir maßgeblich mitverantwortlich für die Entwicklung Tirols. Deshalb stellen wir unsere Finanzkraft nicht nur in den Dienst unserer Kundinnen und Kunden, sondern auch für zukunftsweisende, gemeinnützige und nachhaltige Projekte wie dieses zur Verfügung.“ Und Risikovorstand Alexander Weiss zieht abschließend einen treffenden Vergleich: „Was sich in der Wirtschaftswelt unter dem Begriff Risikostreuung bewährt hat, lebt uns die Natur durch ihre Artenvielfalt auf beeindruckende Weise vor.“

Über die Initiative

Mit einer einstimmigen Entschließung hat der Tiroler Landtag im Juli 2019 die Initiative „Klimafitter Bergwald Tirol“ gestartet. Ziel ist, die Tiroler Bergwälder langfristig an den Klimawandel anzupassen. Denn seit einigen Jahren stellen Experten unterhalb von 1000 m Seehöhe höhere Schäden an Fichten, Kiefern, Eschen und Ulmen fest. Gerade auf südgerichteten Hängen mit geringer Bodenauflage wirken sich Trockenperioden gravierend auf die Bäume aus. Besonders die flachwurzelnde Fichte gerät durch Trockenstress und Borkenkäfer stark unter Druck. Mischwälder mit vielen verschiedenen Baumarten wie Buche, Eiche, Tanne, Lärche oder Linde sind bei Störungen wesentlich stabiler als Reinbestände. Wo geeignete Samenbäume fehlen, oder wenn aus Sicherheitsgründen Eile geboten ist, muss deshalb aktiv aufgeforstet werden.

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