Teuerung, Gas- und Klimakrise: So sparen Sie jetzt Energie und Kosten

Österreich und ganz Europa sehen sich mit immer weiter steigenden Energiepreisen konfrontiert. Gleichzeitig werden die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels auch hierzulande zunehmend sichtbar und spürbar. Im Angesicht von Inflation, Gas- und Klimakrise kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken.

Mit diesen Tipps können Haushalte bis zu 30 % der Stromkosten einsparen. 

Mann zeigt eine Kippsteckerleiste zum Stromsparen im Haushalt.
© DoppelPlus/Lechner

Räume richtig lüften

Gekippte Fenster vermeiden! Das führt zu Energieverlust und kann Schimmel begünstigen. Stattdessen die Fenster ganz öffnen und quer- beziehungsweise stoßlüften. Beim Stoßlüften wird ein Fenster für fünf bis zehn Minuten weit geöffnet. Querlüften meint das gleichzeitige weite Öffnen gegenüberliegender Fenster für ein bis fünf Minuten. Mindestens dreimal täglich sollte gelüftet werden – je kälter es draußen ist, desto kürzer. 

Ist die Luft nach dem Kochen oder Duschen besonders feucht, sollte man die Feuchtigkeit durch Öffnen der Fenster entweichen lassen.

Geräte ganz ausschalten oder ausstecken

Auch eingeschaltete Geräte, die gerade nicht aktiv benutzt werden, ziehen Strom. Der zugeklappte Laptop, der über Nacht laufende WLAN-Router, die gerade nicht benutzten, aber eingesteckten Ladegeräte — sie alle verbrauchen unnötig Energie, die sich leicht einsparen lässt. Auf ein ganzes Jahr gerechnet können Geräte im Stand-By-Modus sogar mehr Strom verbrauchen als während der aktiven Nutzung.

Kippsteckerleisten können sich hier als praktisch erweisen.

Grafik zum Stromsparen bei Glühbirnen, Waschtemperatur und Herdplatte.
Grafik: BMK, klimaaktiv

Ökologisch spülen, waschen und trocknen

Waschmaschine und Geschirrspüler sollten erst dann eingeschaltet werden, wenn sie voll beladen sind. Dabei potenziell vorhandene Eco- und Kurzprogramme zu nutzen, spart Wasser und Energie. Anstatt des Trockners besser auf eine Wäscheleine umsteigen.

Kühlschrank und Tiefkühler checken

Die optimale Temperatur für einen Kühlschrank liegt zwischen 5°C und 7°C. Gefriergeräte sollten auf -18°C eingestellt sein. Wichtig ist, dass sich die Geräte an einem kühlen Ort möglichst ohne Sonneneinstrahlung befinden, damit sie nicht mehr Energie als notwendig verbrauchen.

Sollte man längere Zeit außer Haus sein, lohnt es sich, die Geräte auszuräumen, abzutauen und auszuschalten.

Stromfresser eliminieren

Klimaanlagen, Luftbefeuchter, alte Gefriergeräte und elektrische Heizgeräte wie beispielsweise Handtuchtrockner zählen zu den Energiefressern. Mit ihnen sollte sorgsam umgegangen werden – oder man schafft sie sich im Idealfall gar nicht erst an.

Auch herkömmliche Glühbirnen und Halogenlampen verbrauchen viel Strom. Besser auf LED-Lampen umsteigen.

Effizient kochen und backen

Damit Energie nicht unnötig verpulvert wird, sollte beim Kochen die Topfgröße möglichst genau jener der Herdplatte entsprechen, Deckel verwendet und Restwärme genutzt werden. Der Backofen muss nicht zwangsläufig vollständig vorheizen und auch hier kann man die Restwärme nach dem Abschalten noch nutzen.

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