Die klimafreundliche Großküche - so geht's!

Die Wahl unserer Lebensmittel hat erhebliche Auswirkungen auf das Klima und die globale Flächennutzung. Betriebe mit Großküchen, können im Bereich Verpflegung zahlreiche Hebel in Bewegung setzen um nachhaltig zu wirtschaften.

Rund ein Viertel des ökologischen Fußabdrucks ist auf die Ernährung zurückzuführen. Betriebe haben deshalb - insbesondere, wenn sie selbst Verpflegung anbieten - viele Möglichkeiten Einfluss zu nehmen und Bewusstsein für eine klimafreundliche Ernährung zu schaffen.

  • Das Gute liegt so nah! Regionalen und saisonalen Produkten den Vorzug geben. Dadurch werden nicht nur Transportwege eingespart, sondern auch die Wirtschaft vor Ort gestärkt.
  • Zurück zum Sonntagsschnitzel! Fleischfreien Gerichten den Vorzug geben. Die Produktion von Fleisch ist für fast die Hälfte unserer ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Herr und Frau Österreicher essen durchschnittlich 5 Portionen Fleisch in der Woche. Zwei Portionen werden von MedizinerInnen empfohlen und wären nachhaltig produzierbar.
  • Nichts in die Tonne! Um Lebensmittelabfälle zu vermeiden gibt es viele Strategien. United against Waste verschafft einen Überblick.
  • Wenn fern, dann fair! Fair gehandelten Produkten den Vorzug geben. All jene Produkte, die nicht aus regionalen Quellen erhältlich sind - wie Kaffee oder Schokolade - können über faire Handlungswege bezogen werden. So werden kleinbäuerliche und klimaschonende Strukturen gestärkt.
  • Bitte Bio am Teller! Biologische Landwirtschaft ist gelebter Klimaschutz: gesunde Böden, artgerechte Tierhaltung, Förderung von Biodiversität, uvm. In Österreich arbeiten bereits 20 % der landwirtschaftlichen Betriebe biologisch. Bio Austria hilft Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Anbietern.
nach oben

X

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen