PRO-BYKE: 17 Tiroler PRO-BYKE Gemeinden setzen auf das Rad

17 Tiroler PRO-BYKE Gemeinden setzen auf das Rad. Ihr Ziel: Das Rad als klimafreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel stärken. Gemeinsam mit den Berater:innen von Klimabündnis Tirol haben sie einen mehrstufigen Prozess durchlaufen, um Gefahrenstellen und Potenziale für das Rad herauszufinden.

Auch für das kommende Jahr können sich Gemeinden für eine PRO-BYKE Radberatung, gefördert von Land Tirol, bewerben.

Im Interreg V-A Italien-Österreich Programm werden gemeinsam mit den italienischen Projektpartnern neue Qualitätsstandards in der Radverkehrsförderung in Gemeinden Italiens und Österreichs gesetzt.
(c) Klimabündnis Tirol/Lechner

Viele Gemeinden leiden unter einer starken Verkehrsbelastung. Gleichzeitig wird aber die Infrastruktur fürs Radfahren vernachlässigt. Zukunftsfähige Verkehrspolitik muss den Spieß umdrehen und Vorteile für Radfahrende schaffen. Das Klimabündnis Tirol bietet deshalb seit 2018 das Beratungsprogramm PRO-BYKE an, gefördert von der Abteilung Mobilitätsplanung des Landes Tirol und dem Verkehrssicherheitsfond.

17 Tiroler Gemeinden haben bereits teilgenommen und einen Maßnahmenplan verabschiedet: Alpbach, Brixlegg, Haiming, Inzing, Kössen, Kufstein, Landeck, Münster, Nassereith, Roppen, Reutte, Schwaz, Sölden, Volders, Virgen, Wattens und Zirl.

Fotoalbum der PRO-BYKE Gemeinden

Was macht eine radfreundliche Gemeinde aus?

Gibt es durchgehende Radverbindungen in unserer Gemeinde, wo auch Kinder gefahrlos unterwegs sein können? Wer ist in der Gemeinde für Radverkehrsanliegen zuständig und wie werden Verkehrsbelange diskutiert? Wo sind Gefahrenstellen für Radfahrende und wie können sie entschärft werden? Das sind nur einige Fragen, denen sich Gemeinden auf dem Weg zu PRO-BYKE stellen.

Zu Beginn des Prozesses wird ein Radteam gebildet, das sich sowohl aus Gemeindevertreter:innen, als auch aus interessierten Privatpersonen zusammensetzt, die im Alltag mit dem Rad unterwegs sind. Das Radteam kümmert sich, mit der Unterstützung von Klimabündnis Tirol, um die Umsetzung von radfreundlichen Maßnahmen im Ort. So sind schon zahlreiche Vorzeigebeispiele in Tirol entstanden.

Förderung

Der überwiegende Teil der Beratung wird vom Land Tirol (Abteilung Verkehrsplanung & Verkehrssicherheitsfonds) finanziert.

Der Selbstbehalt der Gemeinde beträgt € 500,00 Sockelbeitrag + € 0,03 pro EinwohnerIn. Insgesamt fallen für das Klimabündnis-Team mehr als 100 Arbeitsstunden im Laufe des PRO-BYKE Prozesses an.

Ablauf der Radberatung

  • Startgespräch
  • Gründung des PRO-BYKE Radteams
  • Startworkshop & Radtour durch die Gemeinde
  • Radworkshop
  • Evaluierungsgespräch

Interesse?

Füllen Sie das Bewerbungsformular aus und melden Sie sich bei Klimabündnis Tirol!.

Auch gemeindeübergreifende PRO-BYKE Beratungen sind nach Absprache möglich, insbesondere, wenn funktionale Verflechtungen im Verkehrsbereich bestehen.

Kontakt: Maria Legner

Weitere Infos zu PRO-BYKE

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