Das gute Leben für alle: SOS-Kinderdorf International ist Klimabündnis-Betrieb

Zu einem nachhaltigen Unternehmen gehören soziale Verantwortung, genauso wie Klimaschutz. Das ist auch die Philosophie von SOS-Kinderdorf International. Am Standort in Innsbruck hat das Team deshalb den KlimaCheck von Klimabündnis Tirol gemacht. Das Ziel: Umweltfreundliche Mobilität soll stärker in den Fokus rücken.

(von links) Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger, Werner Gstrein von SOS-Kinderdorf International und Nachhaltigkeitsbeauftragte Nora Els
(von links) Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger, Werner Gstrein von SOS-Kinderdorf International und Nachhaltigkeitsbeauftragte Nora Els. Foto: Klimabündnis Tirol

Das internationale Büro von SOS-Kinderdorf International in Egerdach/Innsbruck ist jüngstes Mitglied im Netzwerk der Tiroler Klimabündnis-Betriebe. Für das Unternehmen, das sich für ein sicheres und fürsorgliches Zuhause für Kinder einsetzt, liegt es nahe sich auch für die sichere Zukunft unseres Planeten zu engagieren. Speziell Kinder, die keinen Zugang zu elterlicher Betreuung haben, seien von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen.

„Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, diesen negativen Auswirkungen entgegenzusteuern, indem wir den durch unsere Arbeit entstehenden Ressourcenverbrauch und die Treibhausgase senken“
Werner Gstrein, Leiter der Abteilung Beschaffung bei SOS-Kinderdorf International

Vom Klimabündnis durchgecheckt

Bei Klimabündnis Tirol hat der Sozialverein einen guten Partner gefunden. Im Rahmen eines KlimaChecks für Betriebe wurden alle relevanten Bereiche analysiert und Klimaziele vereinbart: Von Energie, Mobilität und Abfall bis hin zu Beschaffung, Verpflegung und Kommunikation – das Klimabündnis zeigt die notwendigen Schritte für nachhaltiges Wirtschaften auf.

Wie werde ich Klimabündnis-Betrieb?

„Neben der von Land und EU geförderten Beratung durch das Klimabündnis-Team, profitieren die Unternehmen auch von einem starken Netzwerk, indem sie sich austauschen und voneinander lernen können“
Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol

Umweltfreundlich zur Arbeit

Teil des KlimaChecks bei SOS-Kinderdorf International war eine Mobilitätsbefragung unter den 176 MitarbeiterInnen am Standort in Innsbruck. Das Ergebnis:

  • Rund die Hälfte der Belegschaft kommt mit dem privaten PKW zur Arbeit
  • auf Fahrrad und Öffis entfallen lediglich 26 und 16 Prozent.
  • Öffi-Anbindung im Bereich unseres Standorts verbesserungsfähig
  • Radwege zum Teil nicht vorhanden oder unsicher

Hier gelte es Gespräche mit den Behörden beziehungsweise mit den Verkehrsunternehmen zu führen um den MitarbeiterInnen einen umweltfreundlichen Arbeitsweg zu ermöglichen.

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