Unser Netzwerk wächst - 10 neue Klimabündnis-Betriebe

Klimabündnis-Betriebe legen den Fokus auf klimafreundliches und ressourcenschonendes Wirtschaften. Im vergangenen Jahr sind zehn Unternehmen und eine Pfarre unserem Netzwerk beigetreten und haben den KlimaCheck durchlaufen.

Foto: Klimabündnis Tirol/Lechner

Mit gutem Beispiel voran gehen die neuen Klimabündnis-Betriebe, die 2019 im Netzwerk begrüßt wurden: alpS GmbH, SynerGIS, die Caritas der Diözese Innsbruck, Vertex mit drei Standorten, BFI Tirol und der Weltladen Reutte, Kultur Quartier Kufstein, ummadum Service GmbH und Hotel Handl.

Sie alle haben sich ambitionierte Ziele gesetzt. Debant in Osttirol hat als erste Klimabündnis-Pfarre den KlimaCheck gemacht.

Was sind die KlimaZiele der neuen Klimabündnis-Betriebe?

  • alpS GmbH, Innsbruck: Bereits heute werden 100 % des Energieverbrauchs aus erneuerbaren und regionalen Quellen gewonnen, sowie ausschließlich Recyclingpapier für den Bürobedarf verwendet. Auf anderen Ebenen der Bürobeschaffung sieht das Team noch Verbesserungsbedarf und möchte deshalb eine Richtlinie für umweltfreundlichen Büroeinkauf einführen, sowie dem Netzwerk „Fairtrade am Arbeitsplatz“ beitreten.
  • SynerGIS, Innsbruck: Sowohl beim Einkauf von Büroartikeln, als auch von Reinigungsmitteln hat die SynerGIS schon eine Richtlinie vorgelegt. Zukünftig möchte sich das Team verstärkt im Bereich Green-IT engagieren, also das Arbeiten mit umweltfreundlichen Elektrogeräten und Softwarelösungen.
  • Caritas der Diözese Innsbruck: In den nächsten Jahren widmet sich die Caritas der Diözese Innsbruck besonders den Themen nachhaltige Beschaffung, Abfallmanagement und Wertstoffsammlung. Auch Veranstaltungen sollen zukünftig mit Hilfe von GREEN EVENTS TIROL nachhaltiger gestaltet werden. Foto: Caritas_2019_Presse
  • Vertex GmbH: Im Rahmen der Klimabündnis-Ziele möchte das Unternehmen einen Schwerpunkt zur Förderung von nachhaltigem Konsum setzen. Dies betrifft einerseits den Büroeinkauf in Form von Recyclingpapier oder Glas- statt PET-Flaschen.
  • BFI Tirol: Geschäftsführerin Karin Klocker möchte Maßnahmen in Richtung umweltfreundliche Mobilität setzen. Heute gibt es bereits eigenen Dienstfahrrädern und ein E-Fahrzeug. Geplant ist verstärkt die Mobilität der MitarbeiterInnen und TrainerInnen zu beobachten und Anreize für umweltfreundliche Alternativen zu schaffen.
  • Weltladen Reutte: Der Strom kommt zu 100 % aus regionalen und erneuerbaren Quellen, die Beleuchtung wurde zur Gänze auf LED umgestellt, Fahrradabstellanlage vor dem Geschäftslokal angebracht, Produkte sind zu 100 % fair und zu 80 % biologisch und es gibt einen barrierefreien Zugang zum Geschäftslokal.
  • Pfarre Debant: Zu den Klimazielen gehören unter anderem die Schaffung eines Gemeinschaftsgartens und einer Wildblu­menwiese auf dem Grundstück der Pfarre, die Umrüstung der Pfarrhausbeleuchtung auf 100 % LED, eine Mobilitätserhebung bei Festen und Gottesdiensten und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung in der Pfarrgemeinschaft.
  • Kultur Quartier Kufstein: Die Eventlocation legt den Fokus auf eine nachhaltige Veranstaltungsorganisation mit der Unterstützung von GREEN EVENTS TIROL. Dazu gehören unter anderem eine Erhebung der Gästemobilität, die Bewerbung der Anreise mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln und die Empfehlung eines nachhaltigen Verpflegungsangebots.
  • ummadum Service GmbH: Die GründerInnen der Mobilitäts-App legen auch im eigenen Betrieb Wert auf nachhaltiges Wirtschaften. In den Klimazielen werden folgende Bereiche berücksichtigt: Dienstwege, nachhaltige Beschaffung, ein Abfallwirtschaftskonzept und barrierefreie Gestaltung der Website und App.
  • Hotel Handl: Das Hotel in Schönberg/Stubaital legt bei der Auswahl von Produkten Wert auf Regionalität und Bio-Qualität und möchte das zukünftig auf der Speisekarte ausweisen. Zudem wird eine Partnerschaft mit GREEN EVENTS TIROL angestrebt.
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