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AufBauWerk (Lachhof Volders)

Mitglied seit: 2021

Lachhofweg 11, 6111 Volders

Klimabündniskoordination: Stephan Beiser
Web: www.aufbauwerk.com

Foto des Lachhof in Volders

Bisherige Leistungen für den Klimaschutz

  • Bodenschutz: Verzicht auf schädliche Stoffe zur Unkraut- bzw. Ungezieferbekämpfung zugunsten ökologischer Bewirtschaftungsmaßnahmen; Beitrag zum Humusaufbau

  • Energieeffizienz und erneuerbare Energie: Schrittweiser Übergang in Cloudsystem und daher Verringerung des Kühlbedarfs in Serverraum; Pelletsheizung; Nutzung von Induktionsherden zur Senkung des Energiebedarfs

  • schonender Umgang mit Ressourcen: Nutzung der eigenen Wasserquelle; energie- und wassersparender Geschirrspüler

  • nachhaltige Mobilität: Anreise der Jugendlichen mit ÖPNV, das VVT-Ticket wird bezahlt; Jugendliche erhalten ein Öffi-Training zur selbstständigen Anreise mit ÖPNV

  • nachhaltige Beschaffung: Reinigungsmittel mit geringem Anteil Eco-Label; um Druckerpapier zu sparen, wurden 9 Tablets angeschafft
  • klimafreundliche Verpflegung: Anbau von Bio-Gemüse; Bio-Rind-, Schweine- und Lammfleisch teilw. aus Eigenproduktion; wenig Fleischanteil in der Verpflegung; Bio-Eier aus Eigenproduktion; nicht-regionale Produkte teilweise Bio und FairTrade; Vermeidung von Lebensmittelabfällen; 
  • Abfallmanagement: Regelmäßige Aufzeichnung der Mengen an Abfällen und Wertstoffen aller Fraktionen; Umstieg von Papierservietten auf kompostierbare Servietten

  • nachhaltige Kommunikation: Barrierefreie Homepage; Barrierefreies Erdgeschoß; Gender Mainstreaming: Ausschreibung für eine/n Genderbeauftragte/n

Zukünftige Maßnahmen für den Klimaschutz (Periode 2021–2029)

  • Bodenschutz: Kompoststall mit Elefantengras als Einstreu; Grünlandverbesserung durch „Klimafitte Wiesen“; Projekt zur Wiederaufforstung; gezielte Düngung der Wiesen; Bewirtschaftung der ehemaligen Aushub-Deponie
  • Energieeffizienz: energieschonendes Lüften und Heizen; Schulung der MA und Jugendlichen in energieschonendem Lüften und Heizen; Austausch des Pelletskessels auf ein funktionsfähiges Gerät; Lichtanzeige für Temperatur an Armaturen; Überprüfung, ob Wärmerückgewinnung kostengünstig machbar wäre; Kühlmittelbedarf der Klimaanlage im Serverraum eruieren; Überprüfung, ob eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung im Sommer machbar wäre (falls neuer Tennen gebaut wird); Überprüfung der Lüftungsanlage durch Energieberater – tatsächlich ein Teil wartungsfrei?; Energiespar-Einstellungen an elektrischen Geräten vornehmen; Energieanalyse um steigenden Energiebedarf zu analysieren (z. B. Lastprofilanalyse, Verbraucheranalyse, Grundlast); aktuellen Energieausweis einfordern
  • Erneuerbare Energieträger: Umstieg auf zertifizierten Ökostrom; Installation einer PV-Anlage
  • Beleuchtung: Umstellung auf 100 % LED; Bewegungsmelder im Nebengebäude installieren
  • Frischwasserverbrauch: Einbau von Wasserspararmaturen; Bereitstellung von eigenem Trinkwasser in wieder befüllbaren Flaschen; Sanierung der hofeigenen Quelle
  • umweltfreundliche Mobilität: Anreize schaffen für MA zur Anreise mit ÖPNV; Infrastruktur zur gemeinschaftlichen Anreise für MA schaffen; mittelfristig Anschaffung eines Fahrzeugs mit alternativem Antrieb; Installation einer e-Ladestation bei Stellplatz; Einrichtung guter und sicherer Fahrradabstellanlagen (Bügelständer, Überdachung, Beleuchtung); Anreize und Informationen zu ÖPNV oder Fahrrad-Anreise der Gäste (z. B. Öffi-Gutschein)
  • nachhaltige Beschaffung: Beschaffungsbuchhaltung und Richtlinie für nachhaltige Beschaffung zur Sicherstellung von Mindestkriterien bei allen wesentlichen Produktgruppen einführen; Nachhaltigkeitskriterien bei Einkauf von Textilien: Handtücher, Bettwäsche (Bsp. Ökotex, ökofaire Baumwolle, Biobaumwolle etc.); bei Beschaffung von elektronischen Geräten auf Energy Star Siegel oder TCO Siegel achten bzw. refurbed kaufen; nur Geräte mit hohem Energiestandard (A oder B) kaufen; bei Reinigungsmitteln konsequent auf ökologisch abbaubare Mittel mit Umweltzeichen/Ökolabel achten; Toiletten- und Hygienepapier auf Recycling umstellen; Hygiene-Sackerl aus Papier statt aus Plastik in den Toiletten; Putzmittelversorger nach umweltverträglichen (z. B. auskochbaren, abbaubaren) Putzmittelzubehör fragen mit passendem Farbsystem zu Putzmitteln
  • klimafreundliche Küche: Komplette Umstellung auf FairTrade und Bio-Standards für nicht-regionale Produkte (Bsp. Kaffee, Tee, Orangensaft etc.); Lieferanten auf Bezug von regionalen Lebensmitteln ansprechen; Verzicht auf Mineralwasser zugunsten von Leitungswasser; weitere Steigerung des Anteiles von Bio-Produkten in der Verpflegung (Essen und Getränke); weiterer Ausbau des Selbstversorgungsgrades mit Rindfleisch
  • Abfallvermeidung und -management: Einkauf von Großgebinden (z. B. Toilettenpapier, Druckpapier, Spülmittel, Tabs, Schmiermittel o. ä.); Schulung der MitarbeiterInnen für richtige Mülltrennung; Sicherstellung der geordneten Abfalltrennung durch alle MitarbeiterInnen; Bereitstellung gut beschrifteter, farblich abgestimmter und funktioneller Trennstationen für alle relevanten Fraktionen, wo Abfälle anfallen; Verzicht auf Drucksorten wo möglich, Umstellung auf doppelseitigen schwarz-weiß Druck – z. B. papierfreies Büro; Kommunikation mit Lieferanten über wiederbefüllbare Großgebinde und Abfallvermeidung bei Lieferungen; Analyse und Reduktion des hohen Papierabfallaufkommens; Analyse und Reduktion des hohen Restmüllaufkommens
  • nachhaltige Kommunikation: Organisation von Schulungsmaßnahmen der MA und SchülerInnen im Bereich Klimaschutz, Nachhaltigkeit (Bsp. Abfalltrennung, ökologische Reinigung, Spritspartraining, Beschaffung etc.); Umwelttag; MitarbeiterInnenbefragung, um diese mit in das Thema einzubeziehen und deren Ideen zum Klimaschutz mit aufzunehmen

UNSERE KLIMABÜNDNIS-PHILOSOPHIE

Der Klimaschutz ist dem AufBauWerk ein großes Anliegen. Wir sind bestrebt im Job Training den jungen Menschen einen achtsamen Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt zu vermitteln. Diese Haltung leben wir, im Sinne von learning by doing, in der täglichen Arbeit vor. So hat in den Schulungsmodulen und Praxismodulen Mülltrennung und Müllvermeidung einen großen Stellenwert bekommen. In der Küche verarbeiten wir zum Großteil unsere selbstproduzierten Bioprodukte und kaufen bei Partnerbetrieben in der Region zu.

Am Standort Lachhof / Volders bewirtschaften wir im Praxismodul Biobauernhof eine 12 ha große Landwirtschaft mit den Jugendlichen. In der Bewirtschaftung stehen Nachhaltigkeit und Biodiversität im Mittelpunkt. Wir sind absolut davon überzeugt, dass eine Landwirtschaft CO2-neutral bewirtschaftet werden kann. Wir sind auf einem guten Weg dorthin!

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